Die jüngste Hitzeperiode hat auch in Schorndorf zu einem deutlich erhöhten Wasserverbrauch geführt. An einzelnen besonders heißen Tagen lag der Verbrauch zeitweise rund 40 Prozent über dem üblichen Niveau.
Dabei ist ein Punkt wichtig: Die Trinkwasserversorgung in Schorndorf war jederzeit gesichert. Dennoch möchten die Stadtwerke Schorndorf die aktuelle Entwicklung zum Anlass nehmen, auf einen bewussten Umgang mit Trinkwasser aufmerksam zu machen.
Vor allem an heißen Sommertagen steigt der Wasserbedarf deutlich an. Neben dem täglichen Verbrauch in den Haushalten tragen insbesondere die Bewässerung von Gärten, das Befüllen von Pools und weitere zusätzliche Nutzungen zu hohen Verbrauchsspitzen bei. Gleichzeitig stellen längere Trockenphasen und hohe Temperaturen die Wasserversorgung vor wachsende Herausforderungen.
Die Stadtwerke bitten deshalb darum, größere Wasserverbräuche an besonders heißen Tagen möglichst zu reduzieren oder auf Zeiten außerhalb der Spitzenlasten zu verlagern. Schon kleine Maßnahmen können dabei helfen, das Versorgungssystem zu entlasten. Dazu gehören beispielsweise eine sparsame Gartenbewässerung, das Verschieben der Poolbefüllung oder der Autowäsche sowie die Nutzung von Wasch- und Spülmaschinen nur bei voller Beladung.
Wasser ist unsere wichtigste Ressource und unverzichtbar für die Daseinsvorsorge. Es wird nicht nur in den Haushalten benötigt, sondern muss jederzeit auch für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, die Feuerwehr und andere wichtige Einrichtungen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass längere Hitze- und Trockenperioden häufiger auftreten. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser – insbesondere an den wenigen Tagen im Jahr, an denen der Verbrauch besonders hoch ist.
Wer bewusst mit Wasser umgeht, leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Versorgung auch künftig zuverlässig sicherzustellen. Denn eine stabile Wasserversorgung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, von der alle profitieren.